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Queer feministische Filmtage „through her* eyes“: „Devi“- Dokumentarfilm von Subina Shrestha

Mittwoch, 17.6.2026
20:00 Uhr
Hegel-Haus

Devi Khadka führt einen stillen Widerstand an. Während sie durch Nepal reist, den Geschichten von Überlebenden sexueller Gewalt aus dem Krieg zuhört und eine einheitliche Stimme für Gerechtigkeit schafft, weiß sie, dass sie ein Wespennest aufstört. Nepals Führungspersonen wollen die schändliche Wahrheit der Vergewaltigungen während des Krieges begraben. Als einziges öffentliches Gesicht der Überlebenden hat sich Devi entschieden, nicht länger zu schweigen. Doch ihre Hip-Hop-liebende Teenager-Tochter möchte nur, dass sie Mutter ist.
1997 wurde die siebzehnjährige Devi verhaftet, beschuldigt, eine Rebellin zu sein, gefoltert und in Haft vergewaltigt. Ein Bürgerkrieg hatte gerade begonnen. Rebellenführer offenbarten sie als Vergewaltigungs-„Opfer“. Mit diesem schändlichen Stigma behaftet, kämpfte Devi gegen Depression und gesellschaftliche Ächtung, schloss sich den Rebellenfrontlinien an und stieg in den Reihen auf – sie war sogar Parlamentsmitglied, als der Krieg endete.
Der Film wurde als immersive Verité gedreht und begleitet Devi, während sie die Stimmen von Überlebenden zusammenführt. Während Devi ihrer früheren Anwältin gegenübertritt und bei ihrer Beraterin Trost sucht, dringt der Film in zutiefst intime und verletzliche Momente ein. Durch ihr Tagebuch – unterstützt durch Archive – rekonstruiert Devi die gelöschte Geschichte, um ihr neues Schicksal neu zu schreiben.
Im Anschluss an den Film findet ein Q&A mit der Regisseurin Subina Shrestha statt.

Eintritt auf Spendenbasis
First come, first served

 

Informationen zum Film:
80 Minuten · anschließend Q&A mit Subina Shrestha
Nepali mit englischen Untertiteln

Nepal · Südkorea · Vereinigtes Königreich, 2024

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