Kant und der physikotheologische Beweis vom Dasein Gottes
Frank Ackermann: Kant und der physikotheologische Beweis vom Dasein Gottes
„Dieser Beweis“, schreibt Kant, „verdient jederzeit mit Achtung genannt zu werden. Er ist der älteste, kläreste und der gemeinen Menschenvernunft am meisten angemessene. Es würde daher nicht allein trostlos, sondern auch ganz umsonst sein, dem Ansehen dieses Beweises etwas entziehen zu wollen.“
Dieser Gottesbeweis ist in der Tat sehr alt: Er wurde erstmals von Sokrates vorgetragen (in Xenophons „Erinnerungen an Sokrates“); Platon und Aristoteles bildeten ihn weiter. Der Beweis schließt aus der Ordnung und Zweckmäßigkeit in der Natur auf eine ihr zugrundeliegende göttliche Intelligenz.
Ich stelle das Prinzip und die Geschichte des Beweises vor, betrachte Kants Kritik an ihm ein und gehe abschließend noch auf Leibniz ein, auf seine Idee von den unendlich vielen möglichen Welten (von denen unsere die beste ist).
Dieser Vortrag steht im Zusammenhang mit dem nachfolgenden von Prof. Dr. Martin Welsch am 25. April.
Frank Ackermann ist Philosoph und Schriftsteller. Er initiierte im Jahr 2009 das „Philosophische Café im Hegel-Haus“. – Zahlreiche Bücher zur Philosophie-, Literatur- und Landesgeschichte, zuletzt: „Vom Calwer Handelsmann zum Hofmarschall Ihrer Kaiserlichen Hoheit“ und „Nietzsches großer Mittag am Zarathustra-Stein“ (beide Verlag Peter Grohmann Nachfolger).
Kostenbeitrag: 10 Euro, inkl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf
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Bild: ©Museum Hegel-Haus